18.02.2012 | Regionalkonferenz Oberaaargau

Oberaaargauer Grossräte bekennen sich zur Region

Anlässlich der Abstimmung über die Regionalkonferenz Oberaargau vom 11. März 2012 luden die Grossrätinnen und Grossräte des Oberaargaus zu einer Medienorientierung ein.

 

Am 17. Februar 2012 haben die zwölf Oberaargauer Grossräte an einer gemeinsamen Medienkonferenz erläutert, weshalb sie die Regionalkonferenz (RK) befürworten. Sie gehören alle dem überparteilichen Komitee «Ja zur Regionalkonferenz Oberaargau» an.

 

Adrian Wüthrich (SP), Organisator des Anlasses, hielt fest, dass die regionalen Abstimmungen und Referenden, die durch die RK möglich würden, eine «grosse Chance für die Regionalparteien» darstellen.

 

Dass die «neuen demokratischen Instrumente» einer RK deutlich für die vierte Staatsebene sprechen, wurde auch von den übrigen Grossrätinnen und Grossräten, etwa von Nadine Masshardt (SP), betont. «Die Regionalversammlung wird öffentlich sein», sagte sie zudem. «Jeder, der sich dafür interessiert, kann ihr beiwohnen.»

 

Durch die Überführung des Vereins Region Oberaargau in eine RK würde die «bewährte regionale Zusammenarbeit» denn auch «optimiert und das Verständnis zwischen den Gemeinden im neuen Verwaltungskreis zusätzlich verbessert», wie Christian Hadorn (SVP) versicherte.

 

Das Verständnis und der Zusammenhalt unter den Oberaargauer Gemeinden wurde auch von Daniel Steiner (EVP) thematisiert. Die Oberaargauer Identität müsse gefördert werden, plädierte er. «Die Gemeinden dürfen sich nicht gegenseitig zerfleischen.»

 

Dem fügte Jürg Schürch (SVP) hinzu: «Wenn wir uns in Bern gut positionieren wollen, dann müssen wir alle am gleichen Strang ziehen.» Und: «Ein geschlossenes Auftreten in Bern ist aufgrund des stets zunehmenden Verteilkampfs nicht zu unterschätzen», fand auch Dieter Widmer (BDP).

 

Aus diesen Gründen riefen die Oberaargauer Kantonsparlamentarier die Stimmbevölkerung auf, an der Abstimmung vom 11. März die RK zu unterstützen. Bis dahin sei es weiterhin wichtig, eine gute Diskussion zu führen, sagte Hadorn. «Jetzt geht es klar in die heisse Phase.»

 

Den vollständigen Bericht des Langenthaler Tagblattes zur Medienorientierung finden Sie hier.