28.06.2011 | Mitwirkung Regionalkonferenz Oberaargau

EVP Oberaargau begrüsst Regionalkonferenz Oberaargau, weist aber auf Herausforderungen hin

Die EVP Region Oberaargau beurteilt die geplante Einführung einer Regionalkonferenz Oberaargau positiv. Vor der Volksabstimmung müssen aber noch Fragen geklärt und Überzeugungsarbeit geleistet werden.

 
 
 
 
Positiv beurteilt die EVP besonders folgende Punkte:

  • Die Region Oberaargau erhält mit einer Regionalkonferenz einen starken Ansprechpartner gegenüber Bund und Kanton und kann sich dort besser Gehör verschaffen.
  • Mit einer Regionalkonferenz Oberaargau können regional zu lösende Herausforderungen (z.B. im Bereich der Raumplanung) zielgerichteter und wirkungsvoller angegangen werden.
  • Mit einer Regionalkonferenz Oberaargau wird ein weiterer Schritt Richtung regionaler Identität und regionalem Bewusstsein gegangen. Dabei könnte der Regierungsstatthalter eine noch wichtigere Rolle als bisher als unabhängige, regionale Identifikations- und Integrationsfigur einnehmen.

 

Folgende Herausforderungen müssen angegangen werden:

  • Es besteht die Gefahr, dass die Regionalkonferenz zu einem schwerfälligen Organ wird (Beispiel: Absprache der Gemeindepräsident/-innen mit ihren Exekutiven).
  • Gerade kleinere Gemeinden befürchten einen Verlust ihrer Autonomie bzw. ein Bestimmtwerden durch die grossen Gemeinden. Da braucht es noch viel Überzeugungsarbeit. Wichtig ist dabei eine ausgewogene Vertretung der Oberaargauer Gemeinden (bezüglich Gemeindegrösse und Teilregionen) innerhalb der Geschäftsleitung.
  • Es ist fraglich, ob die geplanten, gleichbleibenden Pro-Kopf-Gemeindebeiträge für die vorgesehenen, umfangreichen Aufgaben der Regionalkonferenz mittelfristig ausreichen werden.

 

Die vollständige EVP-Mitwirkungseingabe zur Regionalkonferenz Oberaargau finden Sie hier